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Die seit Herbst 2018 stattfindenden Siegfried Landshut Lectures am Hamburger Institut für Sozialforschung und die daran gekoppelte Verleihung des Siegfried-Landshut-Preises erinnern an den vor 50 Jahren verstorbenen deutsch-jüdischen Politikwissenschaftler und politischen Soziologen Siegfried Landshut, der nach der Vertreibung durch die Nationalsozialisten 1951 an die Universität Hamburg zurückkehrte und maßgeblich zum Aufbau einer historisch und interdisziplinär orientierten Sozialwissenschaft in Deutschland beitrug. Dem liberal-demokratischen Geist und der Forschungstradition des Namensgebers verpflichtet, greifen die Siegfried Landshut Lectures gesellschaftspolitisch relevante Themen auf, um die akademische wie intellektuelle Debatte voranzubringen.

Siegfried Landshut Preisträger 2019: George Steinmetz

Am 28. Januar 2020 wurde der Siegfried Landshut Preis 2019 an George Steinmetz verliehen.
George Steinmetz ist Charles Tilly Collegiate Professor an der University of Michigan.
Er ist einer der führenden Vertreter einer postkolonial orientierten Soziologiegeschichtsschreibung und einer der wenigen Autoren, die sich intensiv mit dem (deutschen) Kolonialismus aus einer dezidiert soziologischen Perspektive auseinandergesetzt haben.

Informationen zur Preisverleihung und Lecture am 28. Januar 2020

Informationen zur zweiten Lecture am 30. Januar 2020

Siegfried Landshut Preisträger 2018: Michael Mann

Der britisch-amerikanische Soziologe Michael Mann erhielt für seine Forschung zu globalen historischen Fragen den erstmals 2018 vom Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) verliehenen Siegfried Landshut Preis.
Mann ist ein herausragender Vertreter der historischen Soziologie und Professor an der University of California, Los Angeles. Seine Bücher, etwa "Die dunkle Seite der Demokratie", sind prägend für die Erforschung der Schattenseiten der Moderne.

Informationen zur Preisverleihung und Lecture am 4. Oktober 2018

Informationen zur zweiten Lecture am 6. Oktober 2018

Broschüre als pdf